1. Willkommen

Stephen Hawking
war ein berühmter
Wissenschaftler.
Er saß im Rollstuhl.
Er musste zum Sprechen
einen Computer benutzen.
Er hat gesagt:
Man soll nach oben schauen.
In die Sterne.
Nicht nach unten.
Auf die eigenen Füße.

Mit den Sternen meinte er:
Die eigenen Wünsche und Ziele.
Versuchen Sie, die zu erreichen.
Nach unten auf die Füße schauen bedeutet:
Sagen Sie nicht gleich,
Sie können das nicht schaffen.

  • Wovon träumen Sie?
  • Bestimmen Sie selbst, wie Sie leben wollen?
  • Gibt es etwas, das Sie behindert?
  • Wissen Sie, was Ihnen zusteht?
  • Kennen Sie Ihre Rechte?

 

Ein Leben
mit einer Behinderung
kann schwer sein.
Die Behinderung ist manchmal nicht das Problem.
Manchmal ist es das Umfeld,
oder manchmal sind es andere,
die jemanden behindern.

Die UN-Behinderten·rechts·konvention
ist ein wichtiger Vertrag.
Viele Länder haben ihn unterschrieben.
Darin stehen viele Regeln.
Sie fordern, dass alle Menschen
die gleichen Rechte und Möglichkeiten
im Leben haben.

 

Wir beraten.
Und wir hören zu.
Wir sind für Menschen mit Behinderung da.
und für alle anderen,
die sich für uns interessieren.
Wir träumen davon,
dass Menschen
mit und ohne Behinderung
überall die gleichen Möglichkeiten
haben in ihrem Leben.
Dafür arbeiten wir.

2. Unsere Angebote

Wer zu uns kommen kann:

  • Menschen mit Behinderungen
  • Menschen mit schweren Krankheiten, die nicht heilen
  • Familie und Partner*innen von Menschen mit Behinderung
  • Betriebe, die Menschen mit Behinderung eine Arbeit geben wollen
  • Alle, die etwas über unsere Arbeit wissen möchten

Wir beraten Sie zu allen Lebens·bereichen.

Hier sehen Sie Beispiele:

  • Persönliches Budget und Persönliche Assistenz
    Das sind Hilfen, bei denen der
    Mensch mit Behinderung selbst entscheidet,
    was ihm hilft, und wie.
  • Leistungen zur sozialen Teil·habe
    Leistungen sind Hilfen.
    Mit ihnen können Menschen
    bei Freizeit, Sport und Kultur
    besser mitmachen
  • Wir können Ihnen sagen,
    wer bei bestimmten Problemen helfen kann.
  • Leistungen zur Teil·habe am Arbeits·leben
    Das sind Hilfen,
    wenn Sie arbeiten gehen möchten
  • Wir beraten Sie, wenn Sie nicht mehr
    in einer Werkstatt arbeiten wollen.
  • Wir beraten, wenn es um Pflege geht
  • Wir helfen, wenn es Probleme gibt,
    oder wenn es Streit gibt.
  • Wir beraten Sie über Hilfs·mittel
    Ein Beispiel für ein Hilfs·mittel
    ist der Rollstuhl.
    Es gibt aber noch viele andere Hilfs·mittel.
  • Wir beraten Sie, wie es nach der Schule
    weitergehen kann.
  • Wir beraten sie über die KFZ-Hilfe.
    Eine Hilfe für Autofahrer*innen
    mit einer Behinderung, die
    kein normales Auto fahren können.
  • Wir beraten auch darüber,
    wie man von einem Ort
    zu einem anderen Ort kommt.

Wir helfen Ihnen auch bei anderen Fragen und Problemen.
Fragen Sie uns einfach.

Was ist das?

Persönliches Budget
Budget ist Französisch.
Es wird so ausgesprochen: Büdschee.
Das Persönliche Budget
gibt es seit 2008.
Jeder Mensch mit Behinderung
hat ein Recht darauf.
Persönliches Budget bedeutet:
Sie bekommen
Gutscheine oder Geld.
Damit können Sie
die Unterstützung bezahlen,
die Sie brauchen.

Persönliche Assistenz
Menschen mit Behinderung
brauchen oft Hilfe von anderen Menschen.
Diese Hilfe nennt man:
Persönliche Assistenz.
Die Helfer und Helferinnen
unterstützen im Alltag
oder bei der Arbeit.
Sie können selbst bestimmen,
wer Ihnen hilft.
Die Hilfe können Sie bezahlen
mit dem Persönlichen Budget.

Wie machen wir unsere Beratung?

  • Menschen mit Behinderung
    beraten Menschen mit Behinderung.
    In schwerer Sprache heißt das
    Peer Counseling.
    Man spricht es so aus: Pier Kaunseling
  • Wir sprechen über alle Lebens·bereiche.
    Wichtig ist, was Sie gut können
    und wie Sie das für Ihr Leben nutzen können.
  • Wir möchten, dass unsere Beratung
    zu Ihren Fragen und Problemen passt.
    Wir gehören zu keiner Firma,
    die Hilfen anbietet.
    So können wir herausfinden,
    welche Firma die passende Hilfe anbietet.
  • Auch wenn Sie schon
    bei anderen Beratungs·stellen waren,
    können Sie zu uns kommen
  • Die Beratungs·stellen sind ganz in ihrer Nähe.
    Es gibt keine Barrieren.
  • Wir möchten erreichen,
    dass Sie selbst
    über ihr Leben bestimmen können.
  • Wir sprechen mit niemanden darüber,
    was wir in der Beratung besprechen.

Unsere Beratung kostet nichts.
Sie können uns fragen,
wenn Sie sich nicht sicher sind,
ob sie eine Hilfe
von einem Amt bekommen können.

Was ist das?

Peer Counseling ist Englisch.
Es wird so ausgesprochen: Pier Kaunseling.
Es bedeutet:
Betroffene beraten
andere Betroffene.
Also:
Menschen mit Behinderung
beraten andere Menschen mit Behinderung.

Barrieren sind Hindernisse.
Das können Treppen sein
für Menschen im Rollstuhl.
Oder schwere Sprache
für Menschen mit Lern·schwierigkeiten.
Barriere·freiheit heißt:
Es gibt keine Hindernisse.
Also eine Rampe
für Menschen im Rollstuhl.
Oder Leichte Sprache
für Menschen mit Lern·schwierigkeiten.

Das Motto der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung ist:
„Eine für alle“

Motto heißt: Das ist uns sehr wichtig.
Und es bedeutet: Eine Beratung für alle.
Egal,

  • welches Alter
  • welches Geschlecht
  • welche Behinderung
  • welche Krankheit
  • welche Religion
  • ob jemand Frauen oder Männer liebt
  • wo jemand herkommt.

Der rechtliche Hinweis ist in schwerer Sprache.
Hier erklären wir Ihnen aber, was das heißt.

Wir beraten Sie und sagen Ihnen auch,
an wen Sie sich wenden können mit einem Problem.
Wir sind aber keine Anwälte.
Wir können nicht mit Ihnen zum Gericht gehen
oder Sie wie ein Anwalt vertreten.
Wir sind auch keine Ärzte oder Therapeuten.
Wir beraten Sie nur.

 

Rechtlicher Hinweis

Eine rechtliche Beratung im Sinne von § 2 Abs. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz – also eine Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, die eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert sowie eine Begleitung im Widerspruchs- und Klageverfahren – werden nicht geleistet. Die ausschließlich beratenden Tätigkeiten der Teilhabeberatung grenzen sich außerdem klar von einer Therapie im Sinne einer Behandlung, Linderung oder Heilung von Beschwerden oder gesundheitlichen Problemen ab.

Wir sind unabhängig.

Das heißt:
Wir gehören nicht
zu einem Amt
oder zu einer Behörde.
Wir ersetzen nicht die anderen Beratungs·stellen.
Das Wichtigste ist,
dass Menschen mit Behinderung
an allen Lebens·bereichen
teil·haben können.

Der schwere Ausdruck dafür ist:

3. Die ergänzende unabhängige Teil·habe·beratung

Diese gibt es erst seit 2018.
Das Bundes·ministerium
für Arbeit und Soziales
kümmert sich darum,
dass es diese Art
von Beratung gibt.
Es gehört zur Regierung
von Deutschland.

 

Die Beratung ist

  • für alle Menschen mit Behinderung,
  • für alle, die mehr wissen wollen
    über die Selbst·bestimmung,
    über die Teil·habe am Leben
    und über die Hilfe, die man bekommen kann.

Gesetzliche Grundlage

Gesetze sind Regeln
für das Zusammen·leben.
Eine Regel sagt,
dass Menschen mit Behinderung
eine kosten·lose Beratung
bekommen sollen.
Die Beratung hat mit Teil·habe zu tun.
Die Beratung soll für alle
Menschen mit Behinderungen sein.
Die Menschen sollen die Berater*innen
leicht erreichen können.
Die Beratung hat nichts mit einem Amt
oder einer Behörde zu tun.

Das Bundes·ministerium
für Arbeit und Soziales
unter·stützt die Beratung.

4. Wir sind für Sie da.

Katja Arnecke

Katja Arnecke

berät Menschen in Weimar und Umgebung.

 

Alexander Kiesewetter

Alexander Kiesewetter

berät Menschen aus ganz Thüringen.

 

 

Jörg Bansemer

Jörg Bansemer

berät Menschen aus ganz Thüringen.

Elisa Bauch

Elisa Bauch

berät Menschen aus ganz Thüringen.

Steffen Hielscher

Steffen Hielscher

berät Menschen in Jena und dem Saale-Holzland-Kreis.

Sabine Koch

ich führe seit dem 01.01.2020 Beratungen in Jena und dem Saale-Holzland-Kreis durch.

5. So finden Sie uns
und er·reichen Sie uns

Wir sind am Montag,
am Mittwoch und
am Donnerstag da.
Immer von 9 Uhr bis 16 Uhr
Dienstags und freitags
sind wir unter·wegs.

 

Hier sind wir:

Bürogemeinschaft SELBSTBESTIMMT LEBEN
Zentrum für selbstbestimmtes Leben
Salvador-Allende-Platz 11
07747 Jena

 

So können Sie zu uns kommen:

Wenn Sie mit dem Auto kommen:

Bitte benutzen Sie den Park·platz
an der Richard-Sorge-Straße.
Dann folgen Sie bitte dem Gehweg
in Richtung REWE.
Sie kommen am Restaurant Ellena vorbei.

Wenn Sie mit dem Bus
oder mit der Straßen·bahn kommen:

Wenn Sie aus dem Stadtzentrum kommen,
fahren Sie bitte
mit der Straßenbahn Linie 5
oder mit der Linie 2
bis zur Haltestelle Universitäts·klinikum.
Die Straßenbahnen
können von Rollstuhlfahrern
benutzt werden.

Ab der Haltestelle
gehen Sie bitte rechts vorbei
in Richtung Hufeland-Apotheke,
dann an der Spar·kasse links abbiegen
und dem Gehweg folgen.
Das sind insgesamt 400 Meter.

 

Unser Kontakt-Formular

Mit dem Kontakt-Formular
können Sie uns schreiben.
Wenn Sie Fragen haben
oder wenn Sie uns etwas sagen wollen.

Alles, was Sie uns schreiben,
behalten wir für uns.
Wir geben davon nichts
an andere weiter.


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